Weltbevölkerung 2100: UN-Prognosen und was sie bedeuten
Weltbevölkerung 2100: UN-Prognose, Höhepunkt der Bevölkerung, Afrikas Rolle, schrumpfende Regionen — die wichtigsten Zahlen erklärt.
Der Stand 2026 und die Prognose
Rund 8,2 Milliarden Menschen leben 2026 auf der Erde. Die UN-Projektionen sehen den Höhepunkt der Weltbevölkerung in den 2080er Jahren bei etwa 10,3 Milliarden — danach beginnt ein langsamer Rückgang.
Für 2100 rechnet das mittlere Szenario mit etwa 10,2 Milliarden Menschen.
- 2026: ~8,2 Mrd.
- Höhepunkt ~2084: ~10,3 Mrd.
- 2100: ~10,2 Mrd. (mittleres Szenario)
Wo das Wachstum stattfindet
Über 90 Prozent des Wachstums bis 2050 entfällt auf Afrika südlich der Sahara. Nigeria könnte bis 2100 auf über 500 Millionen Einwohner wachsen und China überholen.
Wer schrumpft
China (bereits heute rückläufig), Japan, Südkorea und fast ganz Europa schrumpfen. Deutschlands Bevölkerung hält nur durch Zuwanderung. Indien ist ab 2023 das bevölkerungsreichste Land und plateauert um 2060.
Warum die Prognosen unsicherer sind als gedacht
Die Fertilität fällt weltweit schneller als projiziert — in vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas bereits unter 1,5 Kinder pro Frau. Das mittlere UN-Szenario könnte zu hoch liegen; Institute wie IHME sehen den Höhepunkt bereits in den 2060ern bei unter 10 Milliarden.
Fazit
Das Bevölkerungswachstum bremst — mit riesigen Folgen für Wirtschaft, Energie und Migration. Die Reihen dazu laufen in unseren Bevölkerungsdaten.