Durchschnittstemperatur in Deutschland 1881–2025
Jahresmitteltemperatur in Deutschland in Grad Celsius. 10-Jahres-Trend. Datenquelle: DWD / Deutscher Wetterdienst.
📊 Key Insights
- → Die Durchschnittstemperatur ist seit 1881 um ca. 2,6 °C gestiegen.
- → 2018 und 2022 waren die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnung (10,3–10,4 °C).
- → Acht der zehn wärmsten Jahre seit 1881 fielen in das Jahrzehnt 2015–2024.
- → Der Erwärmungstrend beschleunigt sich seit den 1980er Jahren deutlich.
Durchschnittstemperatur in Deutschland 1881–2025
Die Erwärmung des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch in Deutschland zeigt sich der Trend deutlich: Die durchschnittliche Jahrestemperatur ist seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen im Jahr 1881 um rund 2,6 Grad Celsius gestiegen — deutlich mehr als der globale Durchschnitt von etwa 1,2 Grad.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt ein dichtes Messnetz und verfügt über homogenisierte Zeitreihen, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die Daten zeigen einen klaren Trend: Seit den 1980er Jahren beschleunigt sich die Erwärmung spürbar.
Die Jahre 2018, 2019 und 2022 markieren Rekordtemperaturen. 2018 war mit einer Durchschnittstemperatur von 10,3 Grad Celsius das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch Hitzewellen, trockene Sommer und milde Winter nehmen an Häufigkeit und Intensität zu.
Die Folgen der Erwärmung sind in Deutschland bereits spürbar: Gletscherverlust in den Alpen, Niedrigwasser in Flüssen, Ernteeinbußen in der Landwirtschaft und zunehmende Gesundheitsbelastungen durch Hitzestress.
Das Liniendiagramm visualisiert die Temperaturentwicklung über fast 150 Jahre und macht den langfristigen Erwärmungstrend unmissverständlich sichtbar.
Datenquelle: DWD / Deutscher Wetterdienst. °C. Stand: Juni 2025.