Erneuerbare Energien 2026: Deutschlands Strommix im Wandel
Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch 2026: Solar, Wind, Wasser — Zahlen, Ziele 2030 und der Vergleich mit Europa und China.
Der Stand 2026
Erneuerbare Energien decken 2026 rund 60–65 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs (BDEW/UFOP-Schätzungen). 2024 waren es erstmals über 55 Prozent — der Trend ist ungebremst.
Onshore-Wind und Photovoltaik tragen den Löwenanteil; der Solarzubau erreichte mit 18–20 GWp pro Jahr 2025/26 neue Rekorde.
- Wind onshore: ~115 GW installiert
- Solar: >100 GW installiert
- Anteil Erneuerbare am Verbrauch: ~60–65 %
Ziel 2030: 80 Prozent
Das Bundesziel von 80 Prozent Erneuerbaren bis 2030 ist nach aktuellem Ausbautempo erreichbar — der Engpass verschiebt sich von der Erzeugung zu Netzen, Speichern und Flexibilität.
Vergleich international
China baut jährlich mehr Solar als der Rest der Welt zusammen; in Europa führen Norwegen (Wasserkraft ~90 %) und Dänemark (Wind ~55 %). Deutschland ist mengenmäßig der größte Erneuerbaren-Produzent der EU.
Fazit
Die Erzeugung läuft, das System ist der neue Flaschenhals: Netzanschlüsse, Speicherausbau und Sektorkopplung entscheiden über Tempo und Kosten der Energiewende. Daten dazu im Energie-Hub.